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Von Cannes nach Barcelona

Halli Hallo,

Nun wird sich auch hier wieder gemeldet. Die Ereignisse haben sich mal wieder überschlagen und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Starten wir also da, wo wir aufgehört haben, bei Cannes.

Wir holten unseren Uli also mit großem Aufwand aus Cannes ab. Die Infrastruktur dort ist nicht die Beste, sodass wir einige Zeit damit verbrachten, den richtigen Bus zu finden. Mit dem ganzen Gepäck eine wirkliche Plage. Nach einigem Hin und Her konnte es aber bald weiter gehen. Immer an der Mittelmeer Küste entlang. Wenn wir mit Bekannten schrieben, wurde ständig nach dem Wetter gefragt, aber das war für Mitte Oktober  sensationell. Am Tag ließ sich die Sonne bei durchschnittlich 20 bis 25 Grad blicken.

Wir spielten in kleineren Städtchen wie St-Tropez, fuhren gestresst durch Merseilles, (man sollte wirklich niemals mit Auto in diese Stadt hinein fahren), in Montpellier und machten für zwei Tage in Perpignon halt. Durch die Werkstattkosten waren wir mit unserem Geld leider wieder bei null angekommen. Wir hatten erhofft, dass wir dies wieder durch das Spielen aufholen konnten, aber dem war leider nicht so. Obwohl wir zu der Zeit noch Unterstützung von Max am Cajon hatten, mussten wir leider feststellen, dass es in Frankreich viel länger dauerte etwas Geld zu erspielen. So langen wir im Schnitt bei vielleicht 20 € bis 25 € die Stunde. In Italien verdienten wir das Doppelte, wenn nicht sogar noch mehr. Sehr eigenartig. Erklären können wir uns das Phänomen nicht. Weniger interessiert scheinen die Leute in Frankreich eigentlich nicht zu sein, da sich manchmal sogar so große Menschengruppen um uns gebildet hatten, dass man meinen konnte, wir spielen ein angemeldetes Konzert…

Leider kann ich, da ich mit Handy schreibe, schlecht Bilder hochstellen. Aber Montpellier und Perpignon sind wirklich sehr schöne Städte. Teuer, aber hübsch.

Schließlich überquerten wir dann die spanische Grenze. Unser erstes Anlaufziel war Girona. Zufälligerweise war dort gerade Markt, sodass sich die Location zum Spielen gradezu anbot. Die Leute dort waren ebenso begeistert, hier verdienten wir sogar wieder ein kleines bisschen mehr.

Weiter ging es dann endlich nach Barcelona. Die Stadt hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich kann jetzt schon sagen, dass ich definitiv noch einmal dort hin fahren werde. Obwohl Barcelona eine Millionenstadt ist, wirkte es in meinen Augen nicht überladen. Die Infrastruktur dort ist sehr gut und übersichtlich, man kommt mit wenig Geld überall hin. Die Plätze sind riesig aber nicht überlaufen und an jeder Ecke stehen riesige, architektonische Wunderwerke. Mal ganz von den Anlaufplätzen der Touristen abgesehen, die auch sehr beeindruckend sind. Der Verkehr ist auf den Hauptstraßen zwar sehr laut (andauernd wir gehupt), aber man hat durch das Blocksystem der Stadt gute Ausweichmöglichkeiten in kleine Seitengassen.

So viel also zur Stadt. Das größte Problem hier, war jedoch das Parken. Wir hatten im Internet gelesen, dass es am Olympiastadion sicher sei und man von dort aus gut in die Stadt käme. Nach ewiglangem hin und her in der Stadt, ging es mit Uli also den Berg zum Stadion hoch. Dort waren viele freie Parkplätze, auf denen auch einige andere Wohnmobile standen. Also nichts wie hin. Uli wurde stehen gelassen und wir fuhren runter in die Stadt.

Am Abend rief uns Ruben, der schon früher am Wohnwagen ankam, an:

Hier wurde eingebrochen, es ist alles zerwühlt und aus den Schränken gerissen…

Es stellte sich dann raus, dass Rubens Laptop und meine Acrylfarben verschwunden waren. Die Instrumente wurden in die Hand genommen, in die Ecke gestellt und sogar geöffnet aber nichts wurde geklaut. Das Cajon wurde etwas beschädigt.

Am nächsten Morgen hieß es dann Anzeige bei der Polizei erstatten.

WILLKOMMEN IN BARCELONA!

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Das war NICE und heute geht es weiter!

Unser Aufenthalt in Nizza (Nice) war bisher sehr erholsam. Ein bisschen war es wie Urlaub. Wir erhielten vom ADAC ein neues Budget für die Hotelkosten und ließen es uns hier, dieses mal zu dritt, da unser Schlagzeuger nun hier ist, gut gehen. Im Vergleich zu Deutschland haben wir hier wirklich ein traumhaftes Wetter. Fast jeden Tag scheint die Sonne bei ca 23 – 25 Grad.

So konnten wir außerdem viel über die Kultur hier erfahren. Die Leute hier sind sehr freundlich und freuen sich immer, wenn man versucht ein bisschen französisch zu sprechen. Englisch ist hier abgeschrieben. Wir trafen beim Musik machen auch auf einen Fotografen, der von uns Fotos machte, die schickt er uns in den nächsten Tagen zu.

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Gestern ereilte uns nun der Anruf vom ADAC, unser Wohnmobil wäre fertig. Die Kosten lägen bei ca. 200 €. Jetzt packen wir gerade unsere Sachen und machen uns auf nach Cannes, wo wir das WoMo abholen. Dieses mal hoffentlich wirklich….

Von der einen Werkstatt zur nächsten….

Heute ist so viel passiert….

In den letzten Tagen gab es nicht viel zu berichten, da wir hauptsächlich unsere Zeit mit Straßenmusik, kreativ sein und im Meer schwimmen verbracht hatten. Wir konnten uns also wirklich nicht beklagen. Gestern dann endlich die langersehnte SMS. Der ADAC teilte uns mit, dass unserer Wohnmobil in eine andere Werkstatt transportiert wurde, dort fertig repariert wurde und am nächsten Tag abholbereit wäre. Also heute. Natürlich musste dann alles schnell gehen. Wir packten unsere Sachen, verabschiedeten uns vom Hausbesitzer und zogen mit unserem Leihwagen los. Ziel war Nizza. Dort sollten wir laut ADAC den Leihwagen abgeben, da dieser nicht mehr verlängert würde. Gesagt, getan.

In Nizza angekommen, tankten wir noch rasch das Auto voll, ließen es abchecken und durften dann gehen. Ab zur Busstation. Das gestaltete sich etwas schwierig mit Gitarre, Trompete, Verstärker, Rucksäcken, Taschen und Lebensmitteltüten. Zu Fuß. Ehe wir raus bekommen  hatten, welcher Bus der richtige war, verstrich schon viel Zeit. Auch durch erfragen kamen wir nicht immer weiter, da die Franzosen kaum Englisch beherrschen. Aber irgendwie schafften wir es nach: Cagnes sur mer, wo unser Wohnmobil in einer BOSCH Werkstatt stehen sollte. Die fanden wir jedoch nicht. Auch nicht mit Hilfe des Internets. So mussten wir wieder einmal ein Taxi herbestellen. Nun gut, mit so viel Gepäck kann man das machen. Wir standen an einem Busbahnhof, riefen die Taxizentrale an und verstanden kaum ein Wort. Ein bisschen konnten wir uns zusammenreimen, schließlich brach aber auch ständig die Verbindung ab. Das Glück war heute nicht auf unserer Seite.

So fragten wir einen Bahnschaffner, der für uns ein Taxi mit einer anderen Nummer rief. Dieses kam auch in 10 Minuten. Wir nannten ihm die Adresse und…. nichts. Diese Straße gab es in diesem Ort nicht.

Also noch einmal das Handy raus kramen, den ADAC anrufen und diesen mit dem Taxifahrer verbinden. Der ADAC gab ihm die richtige Adresse durch. In der Fahrzeit erzählten wir dem Taxifahrer (der übrigens einer der wenigen Franzosen war, der englisch sprach) von unserem Unglück. Der lachte und interessierte sich scheinbar für unsere Straßenmusikaktionen. In der Werkstatt angekommen, stiegen wir aus, schauten uns um, aber: KEIN ULI!

Unser Wohnmobil war nicht da. Der Zähler vom Taxiauto lief weiter, während wir vergeblich versuchten den ADAC anzurufen. Warteschleifenmusik.

„Bitte nennen Sie das Land in dem Sie sich befinden.“

FRANKREICH!

„Bitte haben Sie einen Moment Geduld“

War ständig auf deutsch und französisch zu hören. Bis dann eine sporadische Verbindung zu Stande kam. Wir gaben das Telefon dem Werkstattmenschen, der versicherte, dass hier kein Wohnmobil ankam. Der Taxifahrer lachte in einer Tour, wir wussten nicht, was jetzt passieren sollte und waren erst mal ziemlich ratlos.

Der Taxifahrer fuhr uns zu drei verschiedenen Hotels, die in Cagne sur mer alle voll belegt waren. Er riet uns, nach Nizza zu fahren und uns dort umzuschauen. Das taten wir letztendlich auch. Die Stadtrundfahrt hat uns saftige 50 € gekostet, die wir jedoch hoffentlich erstattet bekommen. Am Abfahrtsort wieder angekommen, stiegen wir in den nächsten Zug nach Nizza. Hier nahmen wir das nächstbeste Hotel und liegen jetzt kaputt in unseren Betten. Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt war auch noch drin. Sogar mal ohne Gepäck. 🙂

Bei späterer Rücksprache mit dem ADAC stellte sich heraus, dass die ursprüngliche Werkstatt in Cannes das Auto vertauscht hatte und dem ADAC eine falsche Information weiter geleitet hatte. Jetzt sind wir gespannt, wie es weiter geht. Morgen kommt Uli vermutlich tatsächlich ein eine Dieselwerkstatt, dann wird er untersucht und ist hoffentlich bald wieder fahrbereit, wenn unser Schlagzeuger am Freitag dazu stößt.

Zwei Deutsche im französischen Auto, unterwegs in Italien

Die Nacht in Cannes haben wir gut überstanden, aber erst am nächsten Tag wurde uns klar, was in dieser Stadt eigentlich passierte. Das kann man eigentlich gar nicht in Worte fassen. Hier ein paar Impressionen von Cannes:

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Am Tag drauf haben wir uns gefragt, wie lange die Reparation wohl noch dauern würde und haben uns mit dem ADAC kurz geschlossen. Da wir auch kein Strom und keine Wasservorräte mehr hatten, unsere Tanks voll waren und wir diese nicht einfach auf einem Parkplatz entleeren konnten, stießen wir schon nach einiger Zeit an Grenzen. Da ging es schon bei ganz kleinen Dingen wie Toilette los. Der ADAC bot uns schließlich an, uns einen Leihwagen zu mieten. Den könnten wir in Nizza abholen. Das Angebot nahmen wir schließlich entgegen.

Also wurden die Sachen gepackt, alles mitgenommen was man tragen konnte und auf zur nächsten Tankstelle. Diese rief uns ein Taxi. Die wenigsten Franzosen konnten Englisch, daher war die Verständigung oft sehr schwer. Aber man hatte ja noch Hände und Füße. Wir fuhren also für ca. 100 € mit dem Taxi nach Nizza um dort unseren Leihwagen abzuholen. Das Ziel war wieder Italien‘ (Linguliettta). Dort konnten wir im Ferienhaus der Künstlerin Carin Grudda unter kommen. Für unbestimmte Zeit.

Das hat aber länger gedauert als gedacht. Zunächst hatte Sixt, die Leihfirma, einen Fehler in der Datenbank und wollte uns weiß machen, dass kein Wagen reserviert war. Also noch einmal den ADAC anrufen. Dieser klärte das mit dem Personal dort auf französisch. Schließlich, nach einiger Diskussion, schien der junge Herr etwas in der Datenbank gefunden zu haben. Alle waren erleichtert, jetzt sollte es ja eigentlich schnell gehen. Dachten wir. Als Ruben aber seinen Führerschein vorwies, war der Herr verwundert.

„You are 19?“

Der nette Mann wollte nicht glauben, dass wir in Deutschland den Führerschein bereits mit 17 absolvieren können. (Man muss dazu wissen, dass man mindestens 2 Jahre einen Führerschein braucht, um einen Wagen zu mieten)

„Than you have to drive with your parents“

Erklärte Ruben. Der Mann schien sehr skeptisch und wollte sich daher nochmal bei seinem Arbeitskollegen vergewissern. Der stimmte uns zu. Endlich war auch diese Hürde überstanden. Die Diskussionen gingen dann noch kurz weiter, bis er uns zu verstehen gab, dass wir jetzt warten sollten. Das taten wir dann auch ca. eine Stunde. Schließlich wurde uns ein Opel zugewiesen.

Zwei Stunden später waren wir also wieder in Italien. Da sind wir auch heute noch. Jedentag ruft der ADAC an und berichtet uns, dass sie noch nichts näheres wüssten. Wir hoffen, dass wir nächste Woche endlich weiter können.

Heute haben wir auf dem Markt in Imperia gespielt, um ein bisschen Geld für die Reparation zusammen zu kriegen. Wir wissen weder wann wir weiter können, noch welche Kosten auf uns zukommen werden.

Wir melden uns!

Wir wollten Abenteuer, jetzt haben wirs…

Hallo ihr Lieben,

Jetzt melden wir uns etwas knapper zurück, da wir wieder nur mit Handy Netz haben. Zum Glück.

Gestern sind wir also nach Frankreich gefahren. An der Grenze wurden wir direkt kontrolliert. Einmal ins Bad geschaut und fix ging es dann weiter. Am Hafen von Menton haben wir geparkt und uns direkt das kleine Städtchen angeschaut. Dann ging es aber rasch weiter. Erstaunlicherweise waren fast alle Parkplätze für Wohnmobile gesperrt, das war ein bisschen schade. Wir sind dann also weiter gefahren. Irgendwo mussten wir ja stehen. Schließlich parkten wir auf einer Straße, direkt an den Klippen. Eine tolle Aussicht war das.

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An dem Bild lässt sich schon das darauffolgende Unwetter erkennen. Wir hatten wirklich damit zu kämpfen einzuschlafen, da der Regen unglaublich laut auf Ulis Dach prasselte. Ständig gingen die Laternen in der Straße an und aus, weil irgendwo ununterbrochen ein Blitz einschlug.

Der nächste Morgen kam dann also irgendwann, so das wir nach Monaco fahren konnten. Ein Spektakel. Wir sahen uns zunächst die Altstadt an, nachdem wir auch hier wieder einmal bei der Suche eines Parkplatzes scheiterten. Ziel war für Gini das große Aquarium und Forschungszentrum, Ruben sah sich in der Zeit die Altstadt an.

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War sehr beeindruckend. Außerdem sollte in Monaco auch noch ein bisschen musiziert werden. Aber Pustekuchen. Beim ersten Versuch wurden wir darauf hingewiesen, dass es verboten sei auf dem Grundstück des Fürsten zuspielen. okay…. dann haben wir noch einen zweiten Versuch gestartet, vor dem Aquarium. Dort wurde direkt die Polizei gerufen, die unsere Personalien aufnahm und uns eine Verwarnung erteilte. aber der Polizist fand wenigstens unsere Musik schön und könnte Englisch. Hierzulande ein Wunder…

Da mussten wir also klein bei geben und verließen Monaco. An sich eigentlich ein hübsches Ländchen.

Auf dem Weg nach Irgendwo am Meer, kurz hinter Niza, wollte Uli nicht mehr. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auf einmal schaltete sich der Motor aus. Also rollten wir den Wagen auf eine Einfahrt und wären gezwungen, den ADAC zu kontaktieren, der sofort einen Abschleppdienst beauftragte. Der kam auch schneller als in MD, obwohl der Ort 45 min entfernt war, von dem er los gefahren war. Später folgen noch Bilder mit dem Abschleppdienst.

Jetzt stehen wir hier in einer Orkanzerstörten Stadt auf einem Parkplatz und hoffen, dass wir gut schlafen werden…

Wir haben das Meer entdeckt!

Der sechste von links?

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Gerade haben wir viel Zeit, uns die letzten Tage und Geschehnisse in Erinnerung zu rufen, da es draußen regnet. Naja, man kann nicht immer Glück haben….

Vor vier Tagen, also am 29.09, sind wir endlich in Italien angekommen. Ein unwahrscheinlich schönes Land. Überall wachsen Olivenbäume, entlang der Riviera riecht es an den Häfen nach Fisch und fast immer scheint die Sonne. Die erste Station, in der wir aber noch nicht spielten, war hier Finale Ligure. Ein kleines Örtchen, kurz zwischen Genua und Imperia. Hier haben wir einen Stellplatz für Uli, (Wohnmobil) direkt am schönen Mittelmeer, gefunden. Die Aussicht war wirklich großartig. Nur konnte man in der Nacht nicht all zu gut schlafen, da es sehr stürmisch war… Hier seht ihr ein paar Impressionen vom Ankommen in Finale Ligure. Das erste mal Meer, natürlich mit einem Strandspaziergang und geschwommen sind wir auch. Der Strand war zwar steinig, dafür aber glasklar, man…

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Lingulietta und viele Katzen

Gestern war ein Wandertag an der Reihe!

Von Cipressa nach Lingulietta. Ziel war das kleine Atelie einer Künstlerin Carin Grudda. Hier gibt es ein paar Hintergrundsinformationen nachzulesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carin_Grudda

Der Wanderweg war bei schönem Wetter nicht sehr beschwerlich. Es war zwar sehr bergig, wir hatten aber unseren Spaß.

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Bei Carin angekommen, wurden wir direkt sehr herzlich empfangen. Wir wurden dann sogar erst ein mal zum Mittagessen eingeladen. Die Leute hier haben auch ganz viele Katzen – das ist was für Gini

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(Gini mit Ginger und Ruben mit der Blaumiau)

Wir wurden durch den Staturengarten geführt und kamen schließlich ins Atelier. Dort unterhielten wir uns eine ganze Weile lang mit ihr und wir bekamen die Nummer ihres Azubis, der sich zufälligerweise auch in Cipressa befand. Sie fand, dass es eine nette Idee wäre, wenn wir uns mit ihm mal treffen würden. Gesagt getan. Noch am selben Abend nahmen wir mit ihm Kontakt auf und verabredeten uns für den nächsten Tag mit ihm.

Der Rückweg war etwas beschwerlicher, da es nicht mehr so schön sonnig war. Dafür wurden wir von Rubens Verwandten zum Essen eingeladen. Ein kleines schweizer Restaurant, was früher einmal eine Jazzbar war. Das 6 Gänge Menü war unglaublich lecker und vielseitig. Im vergleich zu unseren Wohnmobiltütensuppen wie im Himmel… 😉

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Heute überraschte uns dann ein kleiner Sturm, bzw. eher ein Orkan… Das Wetter zeigte sich von seiner unangenehmsten Seite. So können wir natürlich keine Straßenmusik machen. Daniel, der Azubi von Carin, lud uns also ein, für ein oder zwei Nächte bei ihm zu schlafen. Schon angenehmer als bei diesem Sturm im Wohnmobil auf den Bergen zu schlafen. So zeichnen wir also den ganzen Abend lang und morgen geht es noch einmal zu Carin ins Atelie.

Wir freuen uns drauf.

Imperia und Cipressa

Offiziell durften wir in  Finale Ligure nur bis 7 Uhr stehen. Wie man sich das so denken kann, haben wir natürlich verschlafen. Zum Glück wurden wir nicht erwischt. Dann ging es mit Uli schließlich weiter. Das Ziel? Imperia. Hier spielten wir nun zum aller ersten mal im fremdsprachigen Bereich. Etwas mulmig war uns dabei schon zu mute. Aber nichts desto trotz musste das Geld ja irgendwo her kommen. Im Endeffekt war es genau das selbe, wie in Deutschland oder der Schweiz zu spielen. Die Leute in Italien sind unglaublich herzlich, freundlich und vor allem sehr spendabel. Auffällig war, dass hier viele ärmlich aussehende Leute spendeten. Aber natürlich kann man das nicht verallgemeinern. Wie dem auch sei, hier kommen ein paar Bilder aus Imperia:

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Imperias Hafen

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Das Restaurantboot und der Markt (es gab viel Fisch)

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Das schwimmt im Mittelmeer herum…

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Den Minihai haben wir gesehen 🙂 Na ob das wirklich ein Hai war…?

Nachdem wir die Hafenregion durchkämmt hatten, ging es dann etwas weiter an den Strand und einmal ohne Instrumente in die Stadt.

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Und einmal verlaufen 😉

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Als wir genug gesehen hatten, ging es weiter nach Cipressa. Ein kleiner Ort, ebenso direkt an der Küste. Weit, weit oben auf einem Berg. Dort besuchten wir Rubens Verwandten, die dort ein Ferienhaus hatten. Auch hier wurden wir herzlich empfangen Und durften einige Tage hier nächtigen. Da fühlt sich ein richtiges Bett doch gleich wie der 7. Himmel an. Die Aussicht von der Terrasse aus war göttlich…. Wir durften schöne Sonnenauf – und Untergänge beschauen.

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Vorgestern, also am 30.09.15 sahen wir dann, als wir auf der Terrasse standen um die Aussicht zu genießen, ein Löschflugzeug. Uns wurde berichtet, dass das hier öfters vor kommt. In den heißen Tagen würden oft Waldbrände entstehen. Da es aber schon zu kalt war, wurde von Brandstiftung ausgegangen.

„Wenn das Flugzeug Wasser aus dem Meer sammelt, kommen da doch sicher auch ein paar Fische mit rein. Und wenn das Wasser über den Wald geschüttet wird, müsste man doch eigentlich überall geröstete Fische finden…“

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Ein spannendes Erlebnis.

Wir haben das Meer entdeckt!

Gerade haben wir viel Zeit, uns die letzten Tage und Geschehnisse in Erinnerung zu rufen, da es draußen regnet. Naja, man kann nicht immer Glück haben….

Vor vier Tagen, also am 29.09, sind wir endlich in Italien angekommen. Ein unwahrscheinlich schönes Land. Überall wachsen Olivenbäume, entlang der Riviera riecht es an den Häfen nach Fisch und fast immer scheint die Sonne. Die erste Station, in der wir aber noch nicht spielten, war hier Finale Ligure. Ein kleines Örtchen, kurz zwischen Genua und Imperia. Hier haben wir einen Stellplatz für Uli, (Wohnmobil) direkt am schönen Mittelmeer, gefunden. Die Aussicht war wirklich großartig. Nur konnte man in der Nacht nicht all zu gut schlafen, da es sehr stürmisch war… Hier seht ihr ein paar Impressionen vom Ankommen in Finale Ligure. Das erste mal Meer, natürlich mit einem Strandspaziergang und geschwommen sind wir auch. Der Strand war zwar steinig, dafür aber glasklar, man konnte von der Oberfläche aus sogar Fische beobachten. 😀

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Auch die italienische Autobahn will bezahlt sein…

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der erste Blick aufs Meer…

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der Stellplatz

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und die Aussicht 🙂

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Der Strandspaziergang

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und am Abend darf der italienische Wein an der Promenade auch nicht fehlen.

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so stürmisch sieht es gar nicht aus. Und findet ihr unseren Uli? 🙂

Bilder aus Zürich

Zunächst einmal übersende ich euch die Bilder aus Zürich, die von uns geschossen wurden. Wir haben es nun endlich geschafft, die Bilder von der Spiegelreflexkamera auf mein Handy zu ziehen, da das Internet per Stick noch immer nicht will.

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